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72 Teams erleben Fahrspaß und Teamgeist bei der 4. ADAC Youngtimer Tour Südbayern

72 Teams erleben Fahrspaß und Teamgeist bei der 4. ADAC Youngtimer Tour Südbayern

Zahlreiche Kultfahrzeuge schmückten das Feld der 4. ADAC Youngtimer Tour Südbayern. Auf der rund 250 Kilometer langen Strecke durch die Hallertau standen nicht nur Fahrspaß und Navigation im Mittelpunkt, sondern auch knifflige Teamaufgaben, Geschicklichkeit und gelebter Zusammenhalt unter den Teilnehmern.

72 Teams standen am 18. Juli bei der 4. ADAC Youngtimer Tour Südbayern am Start. Sie bestritten die rund 250 Kilometer lange Strecke durch die Hallertau bis in den Landkreis Regensburg mit Kultfahrzeugen vergangener Jahre. Zu den Autos der Baujahre 1996 bis 2006 zählten unter anderem mehrere BMW Z3, Audi TT, Porsche Boxster und viele Mercedes SLK. Auf der Strecke warteten vier Checkpoints mit kniffligen Teamaufgaben auf sie.

Abwechslungsreiche Strecke und knifflige Teamaufgaben

Startpunkt war im niederbayerischen Oberhatzkofen, ein Stadtteil von Rottenburg an der Laaber. Von dort führte die Route vorbei an den berühmten Hopfengärten sowie durch die Landkreise Kelheim und Regensburg bis nach Pielenhofen. Im dortigen Kloster legten die Teilnehmenden eine Mittagspause zum Durchatmen und Stärken ein, bevor es zurück zum Ausgangspunkt und für die besten Teilnehmer auf das Siegertreppchen ging.

Entlang der Strecke warteten vier Checkpoints mit kniffligen Teamaufgaben auf die Teilnehmer. Unter anderem galt es, das Fahrzeuggewicht samt Insassen korrekt zu schätzen sowie Geschicklichkeit bei einer Einparkübung zu beweisen. Hier war auch eine ruhige Hand des Beifahrers gefragt, der einen Tennisball auf einem langen Löffel balancierte. Aber auch bei der Navigation kam es auf gute Teamarbeit an: Die Beifahrer entnahmen die Streckenhinweise einem Roadbook und gaben sie an die Fahrer weiter.

Gewinner-Team punktet mit Fair Play

Am besten glückte dies Ralf Bayerer und Johannes Thomas Bauer (Mercedes-Benz E 300 D), die mit guten Ergebnissen bei den Teamaufgaben den ersten Platz einfuhren. „Die Aufgaben hat hauptsächlich mein Fahrer absolviert. Es ist sein Auto, das er natürlich gut kennt. Glücklicherweise hat alles gut gepasst, was er gesagt hat“, blickte Bauer stolz auf den gelungenen Tag zurück. Bei der Siegerehrung erhielten sie aus den Händen von Fritz Riedl, Referent für Klassiksport beim ADAC Südbayern, ihre verdiente Trophäe. Michael Bayer vom MSC Fränkische Schweiz war gut im Rennen und wurde Siebter, während Annemarie und Jochen Heinlein auf den 20. Platz gelandet sind.

Dank an Organisation und Ortsclubs

Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr erstmals als Kooperation zwischen dem ADAC Südbayern und dem Verein Young / Oldtimer Ingolstadt ausgetragen. Tatkräftige Unterstützung bekamen die Ingolstädter in der Vorbereitung und Durchführung von engagierten Mitgliedern der südbayerischen ADAC Ortsclubs AMC Deuerling und MSC Rottenburg. „Die Kooperation mit regionalen Vereinen stärkt die Organisation und zeigt, wie lebendig die Youngtimer-Szene in Südbayern ist“, sagt Martin Krisam, Vorstand für Jugend und Sport beim ADAC Südbayern.

Von Redaktion Südbayern// Fotos: © ADAC Südbayern/Achim Hartmann